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Tim´s Erlebnisbericht der Tour 2006

Und endlich war es soweit. Es ging los und ich konnte schon vor Aufregung nicht mehr schlafen. Am Donnerstag, 23.03.06 brachte mich meine Mutter zu unserem vereinbarten Treffpunkt an der A1, Abfahrt Cloppenburg. Hier wartete schon der Bus mit den anderen Teilnehmern/innen und Betreuern. Wir fuhren nach Kiel und von dort aus mit der Fähre weiter nach Oslo. Die Betten waren recht wackelig und der Seegang recht hoch. Trotzdem kamen wir am nächsten Morgen gutgelaunt in Oslo an. Nach einen ausgiebigen Frühstück auf der Fähre ging es nun mit unserm Bus weiter nach Drevsjo. Das waren noch einmal ca. 4 1/2 Stunden mit dem Bus. Nach unserer Ankunft gab es ein Wiedersehen mit den Heidelberger Teilnehmern, Jochen, Egbert und den Hunden.
Es gab Tee und Kuchen. Wir mussten unsere Overalls und Schuhe anprobieren und dann ging’s zum Hundehof. Hier konnten wir die anderen Hunde kennen lernen.
Am zweiten Tag wurden wir und die Hunde eingeteilt und anschließend mussten wir Hundeschlitten fahren üben (hinterm Auto).
Am Nachmittag machten wir einen Spaziergang auf dem zugefrorenen See
Am dritten Tag ging’s endlich los. Nach ca. 4 Stunden Hundeschlittenfahrt hatten wir unsere Hütte erreicht. Die Hunde wurden versorgt und anschließend wir.
Es wurde schon recht früh dunkel, so ca. 17.00 Uhr. In der Hütte gab es keinen Strom. Wir mussten Holz suchen und hacken, damit wir unseren Ofen befeuern konnten. Und dann konnte Jochen auch Essen kochen. Also..........Jochen kann kochen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Er hat uns während der gesamten Tour sehr gut versorgt. Es gab jede Menge Lachs, Rentier - und Elchfleisch, natürlich immer mit Knoblauch und Sahne.
Von Sonntag bis Donnerstag sind wir in dieser Hütte geblieben. Von hier aus haben wir unsere Touren mit den Hundeschlitten gemacht.

 

 

06Pause
Eine Pause zum genießen

Meine erste Fahrt im Schlitten bin ich mit Egbert gefahren. Der Schlitten hatte 8 Hunde. Danach bin ich auch alleine gefahren. Der Schlitten hatte dann 4 Hunde – Lagu und Pia waren die Leithunde. Dazu kamen Langbein und Drabui. Ich sag Euch – Hundeschlitten fahren ist ganz schön anstrengend aber GEIL !!!!

 

 

06Tim´s Hundeschlitten
Mein Hundschlitten

Nach meinen ersten eigenen Touren hab ich viel Lob kassiert und hatte meinen neuen Spitznamen weg, Ihr dürft mich nun MUSHER-TIM nennen. Ich war schon mächtig stolz auf mich, ich hab's alles supergut gepackt. Die Tage vergingen schnell, wir hatten auch nach den Touren immer noch viel zu tun.

 

 

06Schneesturm
Auf Tour während eines Schneesturms

Die Hunde mussten gefüttert werden (Walfischfleisch) und Bäume mussten gefällt werden. Schließlich wollten wir eine warme Hütte und ein leckeres Essen!!

 

 

06Iglu
Wir und unser Iglu

An unserem freien Tag haben wir einen Anbau an das Iglu gebaut. In der Nacht habe ich mit Basti und Simon in dem Iglu geschlafen. Wir hatten dicke Schlafsäcke und Thermowäsche an. Am nächsten Morgen war es kalt – so kalt, dass mein Overall gefroren war und ich die 50 m bis zur Hütte ohne ihn zurücklegen musste. In der Hütte hab ich ihn dann aufgetaut. Am Donnerstag ging’s zurück zum Camp. Alle freuten sich auf das Baden im Bottich und auf Strom.

 

 

06Badebottich
Der sogenannte Hot Pott (Badebottich)

Die Hunde haben wir am Hundehof gelassen. Hier gab es eine große Verabschiedung. Am Freitag gings zurück zur Fähre. Das gesamte Team ist gemeinsam zurückgefahren, also auch die Betreuer und ihre Hunde. Ich bin gemeinsam mit Jochen und seinen Huskys eine Stunde früher als die anderen gefahren. Auf der Fahrt zurück haben wir mehrere Pausen gemacht, damit die Hunde Auslauf hatten.
Auf der Fähre durften die Huskys 2 mal raus. Die restliche Zeit mussten sie in ihrem Hänger im Autodeck verbringen. Aber das kannten die Hunde schon. Auf der Fähre haben wir dann zum Abschied noch Party gemacht. Alle – außer Jochen. Er hat geschlafen. Vielleicht waren wir doch zu anstrengend????!!!
Am nächsten Morgen waren wir wieder in Kiel. Ohne Kontrolle ging’s durch den Zoll und dann kam die große Verabschiedung (mit Tränen). Ab hier ist jeder seinen eigenen Weg gefahren. Jochen nach Münster, Ulli nach Bergkamen und wir über Cloppenburg, Münster nach Essen. In Cloppenburg war das Abenteuer für mich zu Ende. Ich war sehr traurig und hatte schon im Auto Heimweh nach Norwegen und meinem Lieblingshund Cuba ( siehe Foto ). Wenn ich alt genug bin wandere ich in Richtung Norwegen aus.

 

Danke an Alle, die mir die Tour ermöglicht haben !!!
Das werde ich in meinem Leben nicht vergessen !!!!

 


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